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... auf Oberflächen
« zurückEs erstaunt daher auch um so mehr, daß die Nanotechnologie in einigen Bereichen dennoch möglich und vor allem beherrschbar ist. So stellt es kein Problem dar, organische Schichten auf Oberflächen mit einer Stärke von wenigen Nanometern - also eine monomolekulare Schicht - zu erzeugen. Diese Schichten sind in der Regel hochgradig geordnet, die sich mit einigem Aufwand sogar zu einer kristallinen Struktur mit einer zweidimensionalen Ausdehnung vernetzen lassen.
Aber auch weniger aufwendige Reaktionen lassen sich auf solchen Oberflächen durchführen.
So sind etwa selektive Kopplungen von bestimmten Molekülen an die Oberfläche möglich.
Auf diese Weise immobilisierte Moleküle lassen sich auf einzigartige Weise strukturieren
sowie analysieren.
Gerade die z.T. erstaunlich einfache Herstellung von kleinen Strukturen machen diese
Technologie für einen technischen Einsatz interessant. Dabei zeichnen sich viele dieser
Oberfläche durch eine unerwartet hohe Stabilität gegenüber mechanischen Belastungen aus.
Die Gestaltungsmöglichkeiten von neuen Oberflächen sind bislang hauptsächlich durch
fehlende Fantasie und Vorstellungskraft begrenzt. Die technischen Grenzen sind in
vielen Bereichen noch nicht absehbar, da bislang fast immer eine entsprechende
Anwendung solcher Oberflächen fehlte.
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