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dünnste Schichten
Heutzutage werden sehr häufig hochspezialisierte, synthetische Polymere - also Kunststoffe - für die Beschichtung von Oberflächen eingesetzt. In vielen Fällen werden diese Kunststoffe - etwa Farben, Grundierungen oder Folien - eigens für bestimmte Aufgaben neu hergestellt. Es liegt dabei in der Natur von langkettigen Molekülen, sich nur sehr schwer ordnen lassen (man denke dabei an einen Teller Spaghetti!).
Im Wettbewerb um dünnste Schichten sind Polymere allein aus dieser Tatsache heraus kleineren, selbstordnenden Molekülen weit unterlegen. Eine geordnete, einlagige Schicht solcher Monomere stellt die dünnste denkbare, aus organischen Molekülen gebildete Schicht dar. So daß man im idealisiertem Fall von einer zweidimensionalen, kristallinen Struktur sprechen kann.

Die beiden hauptsächlichen Unterschiede solcher Strukturen im Vergleich zu polymeren Schichten liegen damit in ihrer hohen Ordnung und in ihrer geringen Masse.

Damit sind Monolagen nicht nur dünner sondern auch definierter als herkömmliche Schichten. Während man Polymeren lediglich makroskopische Eigenschaften zusprechen kann, lassen sich Monolagen hinsichtlich ihres Bedeckungsgrades, ihrer Ausrichtung und Anordnung in einigen Fällen genauestens beschreiben [...].

Das wiederum biete eine große Bandbreite an Möglichkeiten, was die Einstellung von gewünschten Eigenschaften der beschichteten Metalle betrifft. Zudem eignen sich Monolagen aufgrund Ihrer geringen Masse auch hervorragend, um eine Oberfläche gezielt (etwa ortsaufgelöst, also strukturiert) zu modifizieren [...].

Dabei ist in vielen Bereichen ist das Potential solcher Oberflächen mit hochgradig definierten und definierbaren Eigenschaften noch nicht absehbar. Vor allem aber sind die technischen Möglichkeiten der schon bestehenden Forschungserfolge auf diesem Gebiet bei weitem noch nicht ausgeschöpft. « zurück